Kategorie: News 2018

Österreichische Meisterschaft im Duathlon, Rohrbach

Hart, härter, Duathlonmeisterschaften in Rohrbach 😉
Jedes Jahr eines der härtesten Rennen. Heuer fand der Bewerb am Samstag den 14. April bei frühligshaften Temperaturen statt. Sonnenschein, jedoch ein lästiger, starker Wind… Den Anfang machte eine Laufstrecke über 8,8 km mit etwa 150 Höhenmeter. Hier lief es schon einmal nicht so locker wie im Vorjahr. Obwohl das Training deutlich besser verlief konnte ich meine Pace aus dem Vorjahr nicht unterbieten. Das hat mich schon etwas verwundert. Ich hatte so ein gutes Gefühl in meinen Lauftrainings. Es folgte dann der schnellste Wechsel aller Athleten (auch nicht schlecht) und es ging los auf die harte Radstrecke. 3 Runden, 39,2 km, 530 Höhenmeter, starker Gegenwind und teilweise auch Rückenwind im Flachen. Bereits in der zweiten Runde (nach dem Bergaufstück) waren meine Haxn hinüber. Spürte bereits leichte Krampfansätze ;-). Daher musste ich etwas dosierter fahren. Die dritte Runde war dann echt hart. Aber ich habe es geschafft. Mit einer tollen dritten Radrunde konnte sich mein Lieblingsgegner in meiner AK – Franz Leitner – zu mir vorarbeiten. Gemeinsam verließen wir die Wechselzone. Franz drückte gleich ordentlich aufs Gas und versuchte schon zu Beginn eine Vorentscheidung. Ich musste dranbleiben. Ich komplett hinüber und Franz auch voll am Limit. So kämpften wir Schulter an Schulter. Vor dem Ende der ersten Runde konnte sich Franz kurz absetzen aber ich konterte und konnte mich zumindest kurz ein paar Meter absetzen. Irgendwie hoffte ich dass dies bereits eine Vorentscheidung war. Franz war aber gleich wieder da… und er suchte dann gleich auch beim Bergabstück die Vorentscheidung. Ich war nicht mehr bereit zu folgen 😉 So finishte ich auf Gesamtplatz 19. in 1:59:50 und sicherte mir damit – zumindest mein Minimalziel eine Medaille bei der ÖM in meiner AK45-49 – BRONZE. 8 sec hinter Franz. Gold holte „Gubi“ Markus Gubert aus Kärnten. Herzliche Gratulation an meine Mitstreiter!
Vergleich zum Vorjahr:
Laufzeiten 2017: 50:37; Laufzeiten 2018: 50:13
Radsplit 2017: 1:11:03; Radsplit 2018: 1:08:40
Wechselzeiten 2017: 01:12; Wechselzeiten: 2018: 00:55
Endzeit 2017: 2:02:53; Endzeit 2018: 1:59:50

Sensationell auch die Leistungen der neuen StaatsmeisterIn! Bei den Damen Sandrina Illes mit einer phänomenalen Laufpace und bei den Herren Andreas Silberbauer mit einem unglaublichen Radsplit… Beide stellten neue Streckenrekorde auf. Herzliche Glückwünsche!

Österreichische Meisterschaften Wintertriathlon; Alternativtraining Langlauf


Lange habe ich mich jetzt nicht gemeldet. Aber nach den gestrigen Österreichischen Staatsmeisterschaften im Wintertriathlon ist es wieder soweit. Bevor ich auf diesen Wettkampf eingehe, noch ein paar Zeilen über das Alternativtraining „Langlaufen“. Auf Langlaufski stehe ich erst seit 2013. Also das war der 5. Winter. Leider gibt es bei uns kaum Möglichkeiten hiefür. Langlaufen ist meist nur durch eine Anfahrt von 1 – 2 Stunden möglich. Das ist sehr mühsam. Daher versuche ich immer wieder mit „Wochenendblöcken“ diese Leidenschaft auszuüben. Um mich etwas besser auf das Langlaufen beim Wintertriathlon einzustellen, habe ich heuer in der Vorbereitung 4 Langlaufrennen bestritten. Im Dezember startete ich beim LL-Rennen am Ötscher (2. Platz in meiner AK) und im Februar war ich bei den Rennen in Bärnkopf und Gutenbrunn sogar jeweils mit Sieg in meiner AK erfolgreich. Ein tolles Erlebnis war auch der Steiralauf im Jänner über 50 km.
Auf Grund der guten Ergebnisse ging ich auch ziemlich motiviert bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Wintertrtriathlon an den Start. Der Streckencheck im Vorfeld ergab, dass es schwierige, winterliche Streckenverhältnisse gab. Daher versuchte ich beim Laufen Kraft zu sparen und ordnete mich um Platz 25 ein. Kontinuierlich konnte ich mich nach vorne orientieren und kam dann nach 7 km (7 km in 34:45 sagt wohl alles über die Bodenverhältnisse…) auf Platz 12 in die Wechselzone um auf das MTB zu wechseln.

Beim Verlassen der Wechselzone stieg ich leider etwas zu früh aufs Rad und kassierte hiefür eine 15 Sekunden Zeitstrafe (welche ich nach der 1. Langlaufrunde „absitzen“ musste). Die Bedingungen auf der MTB Strecke kamen mir entgegen. Vier Runden wo man seine technischen Fähigkeiten ausspielen konnte. Im nachhinein würde ich sagen, dass ich vielleicht zu vorsichtig fuhr und hätte mehr Risiko bei Überholungen/Überrundungen nehmen können. Aber mit dem 8. besten Radsplit konnte ich mich auf Platz 9 einreihen. Einige Mitstreiter sah ich dabei unmittelbar vor mir. Wahnsinn dachte ich mir. Das ist mein Tag. Da gehen sich heute die Top 5 aus. Immerhin rechnete ich mir noch einiges beim Langlaufen aus.

Schnell merkte ich, dass ich aber heute in dieser Rechnung nicht meinen Ski berücksichtigt hatte. Dieser ging überhaupt nicht. Ich glaube nicht, dass es am gewählten Wachs lag. Schlicht und einfach am Ski. Es ist ein „cold“ Ski und dieser ging bei „warmen, feuchten 0 Grad“ überhaupt nicht… in den Abfahrten hat er richtig „gestockt“. Eine 26. Langlaufzeit hat mich doch ziemlich enttäuscht! Ich verlor im Gesamtranking trotzdem nur 3 Plätze aber leider auch die erhoffe Silbermedaille in der AK45-49. Diese sicherte sich verdient heute Innerhofer Alois. Gold war schon eigentlich vor dem Start an den Österreichischen Staatsmeister Silvio Wiltschnig vergeben. Aber schließlich reichte es zu Bronze und wenn man bei ÖM eine Medaille macht, darf man nicht raunzen…